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Die Kampagnen im JRK

Seit Beginn der 1990er Jahren führt das Jugendrotkreuz regelmäßig zwei- bis dreijährige Kampagnen zu Themen durch, die jungen Menschen unter den Nägeln brennen, beispielsweise zu Zukunfts-Chancen von Jugendlichen oder Kinderarmut in Deutschland.

Bei diesen Kampagnen erhalten JRKler/innen die Möglichkeit, sich im Sinne der Rotkreuzidee konkret für andere Menschen zu engagieren. Gleichzeitig machen sie in der Öffentlichkeit auf drängende Probleme aufmerksam und fordern Veränderungen ein.

  • Was geht mit Menschlichkeit?

    (2017 - 2019)

    Was bedeutet Menschlichkeit? Egal ob für dich, unsere Gemeinschaft oder die Welt. Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität sind unsere Grundsätze.

    Ganz nach dem Motto ICH – DU – WIR stehen die 3 Kampagnen-Jahre im Zeichen der Menschlichkeit:

    ICH:

    „Was geht mit mir und Menschlichkeit?“ Welche Werte sind mir selbst wichtig und vor allem: lebe ich auch danach? Wie verhalte ich mich selbst gegenüber meinen Mitmenschen?

    Infos, hier entlang: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de/ich

    DU:

    „DU und Menschlichkeit“ Welchen Einfluss hat das eigene Verhalten und Handeln auf Andere?

    Infos, hier entlang: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de/du

    WIR:

    „Wir und was geht mit Menschlichkeit“ Was bedeutet Menschlichkeit weltweit und wie können wir als Gemeinschaft Einfluss nehmen?

    Infos, hier entlang: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de/wir

    Macht euch stark und zeigt was Menschlichkeit bedeutet. Alle Informationen findet ihr hier: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de

    Gemeinsam lassen wir das Thema Menschlichkeit wieder an Wert gewinnen. Mach mit und zeig das verschieden sein normal ist. Den Song zur Kampagne und alles Infos dazu findest du hier: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de/ich/kampagnen-song

    Das Logo und weitere Materialien sowie Methoden und Tipps zur Umsetzung findest du hier: https://wasgehtmitmenschlichkeit.de/downloads

     

  • Klimahelfer

    (2012 - 2014)

    Klimawandel betrifft uns alle! Überflutungen, Starkstürme, Hitzewellen und Dürren bedrohen die Gesundheit von Menschen in Entwicklungsländern und hier in Deutschland.

    Zeige Einsatz und werde Klimahelfer. Mach’ Dich schlau zum Thema Klimawandel, überzeuge andere und starte Dein eigenes Projekt – auch Du kannst etwas tun und Dich für eine bessere Welt engagieren! Weitere Infos gibt es unter https://jugendrotkreuz.de/initiativen-aktionen-projekte/vergangene-kampagnen/klimahelfer/

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  • Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!

    (2007 - 2009)

    Deine Eltern sagen: "Kind, du musst lernen und gute Noten erzielen, so dass später einmal etwas aus dir wird!"

    Deine Freunde wollen, dass du anstatt zu lernen, lieber mit in den Park kommen sollst, um da ein wenig rumzuhängen!

    Deine Oma hat dich kurz am Klavier sitzen sehen und seitdem "darfst" du Klavierstunden bei Frau Ernst nehmen!

    Dein Freund meint, dass du unbedingt das neue PC Game benötigst, um mitreden zu können.

    Dein Fussballtrainer erwartet von dir, dass du 3 Mal die Woche zum Training erscheinst und dann auch am Wochenende noch Sonntagfrüh zum Spiel da bist!

    Bestimmt kennst auch du einige dieser Aussagen oder Ähnliche!

    Kinder und Jugendliche sind heute mit einer Vielzahl von gesellschaftlichen Anforderungen konfrontiert: Gute Noten schreiben, die richtige Berufswahl treffen, Zeit für Freunde haben, immer gut drauf sein, mit den Eltern klar kommen, fit und sportlich sein, coole Klamotten tragen – all das versuchen Kinder und Jugendliche gleichzeitig zu bewältigen. All das setzt sie aber auch unter Druck, und so nehmen Zukunfts- und Versagensängste zu.

    Mit der Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“ will das JRK in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg Kinder und Jugendliche stärken, mit Druck konstruktiv umzugehen. Damit Kinder und Jugendliche optimistisch in die Zukunft blicken können, benötigen sie mehr individuelle Förderung, mehr Mitsprache und Mitgestaltung, Unterstützung von Politik, Betrieben, Medien, Schulen und Jugendverbänden sowie die Möglichkeit, gesellschaftlichen Druck zu hinterfragen.

    Für Schulen und Jugendgruppen bietet das JRK Unterrichtsmaterialien und Arbeitshilfen an – mit vielen Ideen, Spielen und Tipps zur Kampagne. Kinder und Jugendliche können an den Angeboten des JRK in allen vier Ländern kostenfrei teilnehmen. Infos zur Kampagne, dazu Materialien zum Download und ein Diskussionsforum gibt es auf der Website https://jugendrotkreuz.de/initiativen-aktionen-projekte/vergangene-kampagnen/deine-staerken/

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  • Armut: Schau nicht weg!

    (2004 - 2007)

    Armut ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Immer mehr Menschen sind wenigstens zeitweise davon betroffen und das Bedrückende ist: es sind immer mehr Kinder und Jugendliche.

    Das will das Deutsche Jugendrotkreuz nicht länger hinnehmen und startete deshalb Ende März eine bundesweite Kampagne zum Thema Kinder- und Jugendarmut in Deutschland. Unter dem Motto "ARMUT: SCHAU NICHT WEG!" werden Jugendrotkreuzler in den nächsten anderthalb Jahren lautstark auf das Problem aufmerksam machen und politische Lösungen anstoßen, um so eine langfristige Verbesserung der Situation armer Kinder und Jugendlicher zu erreichen.

    Inhalte der Kampagne "Armut: Schau nicht weg!"

    Arme Kinder in einem reichem Land!

    Schau nicht weg: Deutschland ist ein reiches Land, doch auch bei uns gibt es Armut. Davon betroffen sind vor allem Kinder- und Jugendliche.

    Jedes siebte (!) Kind ist betroffen.

    Unglaublich, aber wahr: Jedes/r siebte Kind/ Jugendliche ist arm. Über ein Drittel der Sozialhilfeempfänger sind Kinder und Jugendliche. Tendenz steigend.

    Armut versteckt sich.

    Man sieht Armut nicht auf den ersten Blick und die Öffentlichkeit spricht nicht gern darüber. Arme Kinder, Jugendliche und Eltern tun viel, damit ihre Armut nicht offensichtlich wird. Sie sparen eher bei Freizeitaktivitäten und Essen - unauffällige Dinge, die aber für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen sehr wichtig sind.

    Armut heißt mehr als kein Geld.

    Arme Kinder und Jugendliche werden schon früh in wichtigen Lebensbereichen, wie Wohnen, Bildung, Freizeit, Gesundheit und Ernährung benachteiligt - mit Folgen für ihr ganzes Leben.

    Wir als Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes sehen im Zeichen der Menschlichkeit nicht weg! Deshalb macht sich das Jugendrotkreuz stark für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland.

    Mit der bundesweiten Kampagne "Armut: Schau nicht weg!" will das Jugendrotkreuz

        1. Kinder- und Jugendarmut in Deutschland zum Thema machen,
        2. den Umgang mit Geld und Konsum im Jugendrotkreuz hinterfragen,
        3. arme Kinder und Jugendliche unterstützen.

    Weitere Informationen zur Kampagne findet Ihr hier.

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  • Bleib' COOL ohne Gewalt!

    (2001 - 2003)

    Berichte über ansteigende Gewalt unter Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger. Die Bereitschaft, Konflikte mit Gewalt zu lösen nimmt zu, Hemmschwellen werden schneller überschritten. Kinder verhalten sich in der Konfliktlösung zunehmend immer "gewaltiger", sie sind rücksichtsloser und ungehemmter.

    Mit der Kampagne soll ein Bewusstsein für das Thema Gewalt geschaffen und die Öffentlichkeit sensibilisiert werden.

    Mit der Kampagne sollten folgende Ziele erreicht werden:

    1. Kinder und Jugendliche für das Thema Gewalt zu sensibilisieren,
    2. Die konstruktive Konfliktfähigkeit von Jugendlichen fördern,
    3. Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die eine Alternative zu Gewalt darstellen,
    4. Die Bildung von Netzwerken fördern, die Hilfen für Betroffene anbieten.

    Im Rahmen der Kampagne wurde ein bundesweites Streitschlichter-Programm entwickelt, bei dem Kindern und Jugendlichen gezeigt wird, wie sie Streitigkeiten auch ohne Prügel und Hass-Parolen schlichten können.

    Dieses Programm wurde und wird in Gruppenstunden umgesetzt. Dieses Programm haben wir nicht nur in unseren Gruppenstunden durchgeführt, sondern auch in die Schulen gebracht. Schüler/-innen können sich dort zu Streitschlichtern ausbilden lassen und vermitteln dann bei Konflikten zwischen Mitschülern.

    Weitere Informationen zur Kampagne gibt es hier.

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